Thüringer Landesregierung unterstützt ressortübergreifend Lösungen für bezahlbaren Industriestrompreis - Runder Tisch zwischen Politik und Industrie am Koehler Paper Standort Greiz

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Der CDU-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Greiz II und Thüringer Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christian Tischner, hat sich gemeinsam mit dem Thüringer Wirt-schaftsstaatssekretär Mario Suckert für Entlastungen der energieintensiven Industriebetriebe in Deutschland ausgesprochen. Bei einem Besuch am Standort Greiz von Koehler Paper betonte Tischner: „Wir arbeiten in der Politik ressortübergreifend daran, die Bedingungen für die Wirtschaft und insbesondere für die mittelständischen Betriebe in unserem Land zu verbessern - der Industriestrompreis ist hier ganz oben auf unserer Agenda.“

Forderung nach einem Industriestrompreis von 5 Cent kW/h für energieintensive Industrie

Udo Hollbach, Geschäftsführer des Koehler Paper Standorts in Greiz stellte klar: „Um Wertschöpfung und Arbeitsplätze hier in Thüringen sichern zu können, brauchen wir kalkulierbare Preise für Energie – sonst können wir gegenüber den internationalen Wettbewerbern nicht bestehen. Konkret fordern wir einen faktischen Industriestrompreis von 5 Cent. Der aktuell von der Bundesregierung angekündigte Industriestrompreis bringt der energieintensiven Industrie keine wirkliche Entlastung.“ Bei über 70 % Exportanteil müsse man sich mit internationalen Wettbewerbern messen, die deutlich günstigere Industriestromkosten hätten. Mario Suckert, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium in Thüringen erklärte, die Bundespolitik sei sich der Problematik bewusst und arbeite an Lösungen „Die energieintensive Industrie hat im in-ternationalen Wettbewerb aufgrund der hohen Energiekosten am Produktionsstandort Deutschland einen massiven Wettbewerbsnachteil. Aufgabe der Politik ist es, die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Industrie zu schaffen, dazu gehört auch eine Entlastung beim Industriestrompreis, der wirklich wirkt und in den Unternehmen ankommt.“