Story

Verlässliches Multitalent

Die Gastronomie ist im Wandel, das Ausgehverhalten der Menschen ändert sich. Es gibt jedoch Dinge, die bleiben: zum Beispiel der Bierdeckel. Seit über 100 Jahren ist er immer da präsent, wo Menschen gesellig zusammenkommen. Für VELTINS leistet er dabei viel mehr, als nur Oberflächen vor Kondenswasser zu schützen.

Er liegt auf Tischen und Theken und manchmal unter Tischbeinen. Auf ihm stehen Gläser – und vieles mehr: Telefonnummern, Strichlisten und ab und zu sogar Verträge. Für VELTINS ist der Getränkeuntersetzer, wie der Bierdeckel oft genannt wird, deshalb weit mehr als ein bloßes Stück Pappe. Er ist Teil der Markenwelt der Brauerei und einer ihrer wichtigsten Botschafter. „Für Gastronomen gehört im Ausschank der Bierdeckel selbstverständlich zu einem Premium-Bier dazu“, weiß Andreas Diemel. Er leitet die Procurement Services bei VELTINS, ist also bei der Brauerei für den Einkauf der Deckel zuständig. Ein guter Untersetzer, das weiß Diemel, muss zahlreiche Funktionen verbinden.

Fachkraft mit Softskills

Zuerst einmal muss er funktionieren, also Kondenswasser aufsaugen, Oberflächen schützen und robust genug für den Alltag in der Gastronomie sein. Doch seine eigentliche Stärke geht darüber hinaus. „Der Konsument ist mit einem Bierdeckel deutlich länger in Kontakt als mit nahezu jedem anderen Werbemittel“, sagt Josefine Hellermann, sie ist Einkäuferin bei VELTINS.

Der Untersetzer liegt unmittelbar vor dem Gast, und das oft stundenlang. Das macht ihn zu einem besonders wirksamen Markenbotschafter. Auch wenn sich der Effekt nicht exakt beziffern lässt, die Werbewirkung ist unstrittig: „Selbst, wenn ein anderes Produkt auf unserem Deckel steht – unsere Marke bleibt präsent“, erklärt Diemel.

Im Verein der Basketballer bei mir im Ort wird regelmäßig Bierdeckelweitwurf geübt – oder wer mit Bierdeckeln die meisten Körbe trifft.

Olaf Müller

Senior Sales Manager bei KATZ

Markt im Wandel

Die Anforderungen an die Herstellung der Untersetzer aus Holzschliff sind hoch: Dazu gehören eine gute Druckqualität, hohe Saugfähigkeit und die Stabilität der Pappe, die wichtig ist, damit der Untersetzer auch im feuchten Zustand seine Beschaffenheit beibehält. Außerdem ist Nachhaltigkeit für VELTINS ein zentrales Beschaffungskriterium.

Eine weitere Voraussetzung: Flexibilität. Denn der Markt für Getränkeuntersetzer hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Auf der einen Seite sind neue Getränkemarken hinzugekommen, auf der anderen können Privatleute Untersetzer heute auch im Einzelhandel kaufen. Der Bedarf verändert sich in den verschiedenen Märkten unterschiedlich und es sind Mengenverschiebungen weltweit zu erkennen. Gründe dafür gibt es viele: demografischer Wandel, veränderte Trinkgewohnheiten in unterschiedlichen Regionen der Welt, weniger Lokale. Umso wichtiger ist Verlässlichkeit, denn für Gastronomen bleibt der Deckel unverzichtbar – auch wenn die Mengen variieren.

4:0 für den Bierdeckel

1

Er bleibt

Plakate müssen im Vorbeigehen wirken, Anzeigen werden schnell weggeklickt. Der Bierdeckel liegt oft stundenlang direkt vor den Konsumenten auf dem Tisch.

2

Er wirkt

Im Vergleich zu anderen Werbeformen wie Plakaten oder Bannern im Internet ist der Bierdeckel unschlagbar Kosteneffizient. Selbst kleine Auflagen erzielen in der Gastronomie eine hohe Sichtbarkeit für die Marke.

3

Er ist vielseitig

Von Logo bis QR-Code: Mit einer Vielzahl von möglichen Aufdrucken und Stanzformen eignet sich der Untersetzer für eine Vielzahl von Werbeaktionen und verbindet sogar das analoge Erlebnis am Tisch mit digitalen Angeboten, zum Beispiel mit einem Link zur Social-Media-Präsenz einer Marke oder zu weiteren Informationen auf einer Website.

4

Er lässt sich anfassen

Gäste nehmen Bierdeckel in die Hand, spielen damit und lesen, was darauf steht. So wird eine Marke wortwörtlich greifbar.

Flexibel und verlässlich

Deshalb verlässt sich VELTINS seit über 25 Jahren auf KATZ, wenn es um die Herstellung von Bierdeckeln geht. „Wir haben unsere Verpackungseinheiten im Laufe der Zeit mehrfach angepasst, da muss ein Lieferant flexibel sein“, so Diemel. Für Olaf Müller, Senior Sales Manager bei KATZ, ist eine solche Flexibilität selbstverständlich. „Unsere Partnerschaft mit VELTINS ist historisch gewachsen und sehr fair“, sagt er. „Wir kommunizieren gleichberechtigt auf Augenhöhe und haben noch immer gemeinsam eine Lösung gefunden.“

Diemel stimmt zu: „Unsere Zusammenarbeit basiert auf Vertrauen und offener Kommunikation“, sagt er. So auch, wenn es um die Zukunft der Getränkeuntersetzer und neue Ideen geht: „QR-Codes auf den Bierdeckeln und Verkaufsaktionen, Couponing oder Gewinnspiele, die Gastronomie und Handel verbinden, da steckt viel Potenzial drin“, so Müller. Getränkeuntersetzer bieten vielfältige Möglichkeiten, Marken am Point of Consumption erlebbar zu machen. „Ich denke aber nicht, dass wir den Getränkeuntersetzer mit elektronischen Komponenten versehen sollten“, ergänzt er.

Der Bierdeckel bleibt

Diemel stimmt schmunzelnd zu. „Mit Elektronik im Untersetzer saugt er weniger Feuchtigkeit auf“, erklärt er, das kommt für ihn nicht in Frage. Aber mehr Markenkommunikation? Ja. Spezielle Editionen? Auf jeden Fall. „Ein Bierdeckel eignet sich hervorragend, um das neue Design einer bestehenden Getränkemarke in der Gastronomie sichtbar zu machen oder die Einführung einer neuen zu begleiten“, erklärt der Chef-Einkäufer. Wie sich das Ausgehverhalten weiterentwickelt, lässt sich schwer vorhersehen. Aber in einem Punkt ist er sich sicher: Der Deckel bleibt ein fester Bestandteil der Bierkultur.

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