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Wenn es besonders sein soll

Visitenkarten, Einladungen oder Briefpapier: Elfenbeinkarton kommt immer dann zum Einsatz, wenn Drucksachen besonders hochwertig sein sollen. Koehler Paper hat den Klassiker seit mehr als 100 Jahren im Angebot, seit 1980 ist das Premiumpapier auch in Indien erhältlich – und erschließt dort neue Anwendungen.

Eine edle Oberfläche, ein gleichmäßiges Erscheinungsbild und eine hochwertige Haptik: Elfenbeinkarton steht für Qualität, die man sieht und fühlt. Dabei geht es um mehr als nur Gestaltung – das Material selbst wird zum Ausdruck von Anspruch. „Lange Zeit war Elfenbeinkarton in Indien vor allem mit Hochzeitskarten und hochwertiger Geschäftsausstattung verbunden“, sagt Nikhil K. Gandhi, Inhaber von Enkey Enterprise und langjähriger Partner von Koehler im indischen Markt.

In den vergangenen Jahren hat sich der Markt jedoch spürbar verändert. Mit dem Wachstum des Einzelhandels, einer stärkeren Markenorientierung und steigenden Ansprüchen an Produkte gewinnt auch die Materialwahl an Bedeutung. Elfenbeinkarton kommt heute verstärkt bei Hangtags für Designerkleidung oder hochwertigen Verpackungen zum Einsatz – überall dort, wo es auf gleichbleibende Qualität, ein sauberes Druckbild und eine überzeugende Haptik ankommt. „Wir sehen einen klaren Trend hin zu bewussteren Materialentscheidungen“, so Gandhi. „Marken achten stärker auf Papiere, die nicht nur zuverlässig funktionieren, sondern auch durch Optik und Haptik überzeugen.“ Vor diesem Hintergrund etabliert sich Elfenbeinkarton zunehmend als bevorzugtes Material – für Marken, die Qualität, Glaubwürdigkeit und gestalterischen Anspruch vermitteln wollen.

Wir sehen einen klaren Trend hin zu bewussteren Materialentscheidungen.

Nikhil K. Gandhi

Inhaber Enkey Enterprise

Familienunternehmen in der dritten Generation: Nikhil K. Gandhi und seine Frau Smita (links) sowie sein Sohn Pratik N. Gandhi mit seiner Frau Palak stehen heute an der Spitze des Unternehmens.

Klassiker auf neuen Wegen

Für Koehler ist Indien ein spannendes, zugleich aber anspruchsvolles Betätigungsfeld. „Mit 1,4 Milliarden Einwohnern und Einwohnerinnen ist das Land ein dynamisch wachsender Markt“, sagt Hans Miller. Er ist Sales Manager bei Koehler und vor allem für die Staaten des Commonwealth zuständig. „Gleichzeitig ist der Wettbewerb hoch, der Druck auf Preise ist entsprechend groß.“ Umso wichtiger ist eine klare Positionierung über Qualität, Beständigkeit und Leistung im Verarbeitungsprozess.

Genau das bestätigt auch Gandhi: „Die Druckereien wissen, dass das Papier von Koehler eine konstante Qualität hat.“ Günstigere Papiere können Probleme verursachen, etwa durch Wellenbildung oder Staub in den Maschinen. Das stört die Produktion, kostet Zeit und am Ende auch Geld. Für viele Kunden ist deshalb entscheidend, dass ein Papier nicht nur hochwertig aussieht, sondern im Betrieb auch zuverlässig läuft.

1980

Die Partnerschaft zwischen Enkey und Koehler besteht seit fast 50 Jahren.

Familienunternehmen unter sich

Gandhis Unternehmen Enkey hat 1980 zum ersten Mal Papier von Koehler auf den indischen Markt gebracht, damals noch unter der Leitung seines Vaters K. B. Gandhi, der das Unternehmen 1968 gegründet hat. Mit Nikhil K. Gandhis Sohn Pratik N. Gandhi arbeitet mittlerweile die dritte Generation im Unternehmen. „Als Familienunternehmen ticken Koehler und Enkey ganz ähnlich, wenn es um Kontinuität und persönliches Engagement geht“, erklärt Miller.

Ein weiterer wichtiger Partner von Koehler in Indien ist Divyesh Sanghvi. Er ist Geschäftsführer von Shilpa Chemspec International Pvt. Ltd. und vertritt mit seinem Unternehmen Koehler in Indien. Er kennt die Kunden ebenso wie die geschäftlichen und kulturellen Besonderheiten vor Ort. Aus seiner Sicht ist der Anspruch der Kunden in Indien aber im Kern derselbe wie überall: „Sie wollen ein gutes Produkt zu einem günstigen Preis.“

Als Familienunternehmen ticken Koehler und Enkey ganz ähnlich.

Als Familienunternehmen ticken Koehler und Enkey ganz ähnlich.

Hans Miller

Sales Manager Koehler Paper

Ein Papier muss nicht nur gut aussehen, sondern auch gut zu verarbeiten sein.

Divyesh Sanghvi

Geschäftsführer Shilpa Chemspec International

Herausforderung und Chance

Gerade darin liegt die Herausforderung – und die Chance. Denn auch in einem preissensiblen Markt gibt es Bedarf für Premiumpapier. Und der indische Markt entwickelt sich weiter: Neue Anwendungen entstehen, die Nachfrage nach hochwertigen Papieren wächst, zugleich gewinnen nachhaltigere Materialien an Bedeutung. Damit steigen auch die Chancen für Lösungen, die Premiumanspruch und verantwortungsvollere Materialkonzepte verbinden – wenn Qualität, Marktkenntnis und Partnerschaft zusammenkommen.

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